Rückblick auf die Arbeiten an unserer Dampflokomotive T3 89 7159 im Jahr 2010
Sicherlich werden Sie sich fragen,
wie es um unsere T3 steht, die eigentlich im vergangenen Jahr ihren
100. Geburtstag gefeiert hätte. Nun, es geht voran, wenn auch
leider nur sehr mühsam und leider auch mit Unterbrechungen:
Am Fahrwerk der T3 erwarten wir keine größeren Mängel. Erste Vorarbeiten für die anstehenden Untersuchungen und Instandsetzungsarbeiten, beispielsweise die Demontage des Stangensatzes, wurden bereits von unseren die Aktiven vorgenommen.
Im Frühjahr 2010 wurde die T3 in den Rundlokschuppen unseres Bw's überführt. Dort erfolgte die Demontage vom Oberteil des Führerhauses sowie der seitlichen Kohlenkästen. Danach wurde der Kessel entkleidet, von seinem völlig verschlissenen Rohrsatz befreit sowie innen und außen gründlich gereinigt.
Wie die von einem Sachverständigen vorgenommenen Begutachtungen ergaben, müssen an dem nunmehr 100 Jahre alten Kessel folgende Arbeiten durchgeführt werden:
• Erneuerung sämtlicher Deckenstehbolzen
• Aufschweißen kleinerer Vertiefungen im Langkesselboden
• Erneuerung der Rauchkammerwaschluke
• Erneuerung sämtlicher Stiftschrauben am Kessel
• Austausch zahlreicher kupferner Stehbolzen
• Ersatz der verschlissenen Rauchkammer durch einen kompletten Neubau, der wieder an den Langkessel angenietet wird
• Umfangreiche Sanierungen im Bereich des Bodenrings, inkl. Erneuerung aller Niete und umlaufend ca. 250 mm Stehkesselblech. Ferner die Anfertigung eines komplett neuen Bodenrings
• Neuanfertigung des Rohrsatzes
• Aufbereitung sämtlicher Armaturen und Pumpen
Am 09. Juni konnte der Kessel unserer T3 endlich vom Fahrgestell abgehoben und per LKW zu jener Firma transportiert werden, die im Jahre 2008 schon den SPEYERBACH-Kessel instandgesetzt hatte. Dort wurden zunächst die komplette Rauchkammer, der Bodenring und die daran anschließenden äußeren Bleche des Stehkessels sowie alle übrigen zu ersetzenden Teile entfernt. Die anschließend durchgeführte Werkstoffuntersuchung durch eine allseits anerkannte Prüfanstalt bescheinigte die volle Verwendungsfähigkeit des Kesselblechs.
Im Spätjahr 2010 wurde als erster sichtbarer Erfolg die komplett neu angefertigte Rauchkammer an den Langkessel angenietet. Des Weiteren konnte dank der im Herbst 2008 durchgeführten Spendenaktion bereits das Material für den neuen Rohrsatz bestellt und in die Zentralwerkstatt der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) geliefert werden, um dort die Rohre für den Einbau vorzubereiten. Eigentlich hätten jene Arbeiten schon längst von unseren Aktiven in Eigenleistung erledigt sein sollen, doch ließen der personalintensive Fahrbetrieb des Kuckucksbähnels sowie eine langwierige Bedarfsreparatur an der SPEYERBACH die ursprüngliche Planung schnell zur Makulatur werden. Auch wurde für die Anfertigung von Werkstattzeichnungen und das Einholen von Angeboten wesentlich mehr Zeit benötigt, als ursprünglich gedacht.
Als Folge der zurückliegenden Spendenaufrufe konnte bereits der Löwenanteil der zu erwartenden Instandsetzungskosten der 89 7159 aufgebracht werden, wofür wir uns an dieser Stelle bei allen bisherigen Spendern noch einmal ganz herzlich bedanken möchten!
Da aber die ursprünglich nicht vorgesehene Neuanfertigung des Bodenrings die zu erwartenden Reparaturkosten nach ersten Schätzungen wohl um einen vier- bis fünfstelligen Betrag weiter in die Höhe treiben und somit ein entsprechendes Loch in unser Budget reißen wird, möchten wir Sie hiermit noch einmal an unser Spendenkonto erinnern. - Selbstverständlich werden für Einzahlungen über EUR 100,- abzugsfähige Spendenquittungen ausgestellt.
Konto-Nr.: 888 800 802
BLZ: 401 600 50 (Volksbank Münster)
Begünstigter: DGEG e.V., Arbeitskreis Neustadt
Am Fahrwerk der T3 erwarten wir keine größeren Mängel. Erste Vorarbeiten für die anstehenden Untersuchungen und Instandsetzungsarbeiten, beispielsweise die Demontage des Stangensatzes, wurden bereits von unseren die Aktiven vorgenommen.
Im Frühjahr 2010 wurde die T3 in den Rundlokschuppen unseres Bw's überführt. Dort erfolgte die Demontage vom Oberteil des Führerhauses sowie der seitlichen Kohlenkästen. Danach wurde der Kessel entkleidet, von seinem völlig verschlissenen Rohrsatz befreit sowie innen und außen gründlich gereinigt.
Wie die von einem Sachverständigen vorgenommenen Begutachtungen ergaben, müssen an dem nunmehr 100 Jahre alten Kessel folgende Arbeiten durchgeführt werden:
• Erneuerung sämtlicher Deckenstehbolzen
• Aufschweißen kleinerer Vertiefungen im Langkesselboden
• Erneuerung der Rauchkammerwaschluke
• Erneuerung sämtlicher Stiftschrauben am Kessel
• Austausch zahlreicher kupferner Stehbolzen
• Ersatz der verschlissenen Rauchkammer durch einen kompletten Neubau, der wieder an den Langkessel angenietet wird
• Umfangreiche Sanierungen im Bereich des Bodenrings, inkl. Erneuerung aller Niete und umlaufend ca. 250 mm Stehkesselblech. Ferner die Anfertigung eines komplett neuen Bodenrings
• Neuanfertigung des Rohrsatzes
• Aufbereitung sämtlicher Armaturen und Pumpen
Am 09. Juni konnte der Kessel unserer T3 endlich vom Fahrgestell abgehoben und per LKW zu jener Firma transportiert werden, die im Jahre 2008 schon den SPEYERBACH-Kessel instandgesetzt hatte. Dort wurden zunächst die komplette Rauchkammer, der Bodenring und die daran anschließenden äußeren Bleche des Stehkessels sowie alle übrigen zu ersetzenden Teile entfernt. Die anschließend durchgeführte Werkstoffuntersuchung durch eine allseits anerkannte Prüfanstalt bescheinigte die volle Verwendungsfähigkeit des Kesselblechs.
Im Spätjahr 2010 wurde als erster sichtbarer Erfolg die komplett neu angefertigte Rauchkammer an den Langkessel angenietet. Des Weiteren konnte dank der im Herbst 2008 durchgeführten Spendenaktion bereits das Material für den neuen Rohrsatz bestellt und in die Zentralwerkstatt der Österreichischen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (ÖGEG) geliefert werden, um dort die Rohre für den Einbau vorzubereiten. Eigentlich hätten jene Arbeiten schon längst von unseren Aktiven in Eigenleistung erledigt sein sollen, doch ließen der personalintensive Fahrbetrieb des Kuckucksbähnels sowie eine langwierige Bedarfsreparatur an der SPEYERBACH die ursprüngliche Planung schnell zur Makulatur werden. Auch wurde für die Anfertigung von Werkstattzeichnungen und das Einholen von Angeboten wesentlich mehr Zeit benötigt, als ursprünglich gedacht.
Als Folge der zurückliegenden Spendenaufrufe konnte bereits der Löwenanteil der zu erwartenden Instandsetzungskosten der 89 7159 aufgebracht werden, wofür wir uns an dieser Stelle bei allen bisherigen Spendern noch einmal ganz herzlich bedanken möchten!
Da aber die ursprünglich nicht vorgesehene Neuanfertigung des Bodenrings die zu erwartenden Reparaturkosten nach ersten Schätzungen wohl um einen vier- bis fünfstelligen Betrag weiter in die Höhe treiben und somit ein entsprechendes Loch in unser Budget reißen wird, möchten wir Sie hiermit noch einmal an unser Spendenkonto erinnern. - Selbstverständlich werden für Einzahlungen über EUR 100,- abzugsfähige Spendenquittungen ausgestellt.
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Bitte helfen auch SIE mit, damit unsere T3 möglichst in diesem Jahr wieder
dampfen kann!
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